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Von der Blüte bist zum Trester ...

Hier sehen Sie das sogenannte Geschein. Dies entwickelt sich später zu Trauben. Auf diesem Foto ist es noch einige Zeit vor der Blüte.

Dieses Bild zeigt das Geschein mit beginnender Blüte. Die ''Käppchen'' über den Blüten fallen langsam ab. Man kann hier schon eine Blüte, aus der mal eine Traubenbeere wird, erkennen. Sie besitzt fünf Staubgefäße.

Hier können Sie das Geschein bei abgehender Blüte sehen, dann sind mehr als 80% der ''Käppchen'' abgefallen. Hier könnte man schon fast davon sprechen, dass das Geschein verblüht ist. Reben sind Windbefruchter. Sie sind nicht auf Bienen oder andere Insekten angewiesen. Sie befruchten sich selbst, indem der Wind die Pollen von einer Blüte zur nächsten trägt. Dies funktioniert ausgezeichnet, da die Blüten am Geschein unmittelbar nebeneinander sitzen.

Dieses Bild zeigt die Traube in ihrem frühsten Stadium. Bei genauerem Betrachten kann man noch einzelne Staubgefäße erkennen. Das Geschein ist erst kurz zuvor verblüht. Alle befruchteten Blüten haben sich nun schon in winzige Traubenbeeren entwickelt. Die jetzt von Zeit zu Zeit wachsen.

Die Beeren werden nun größer und größer. In diesem Bild, kann man schon ganze Trauben sehen, welche fast ''ausgewachsen'' sind.

Die Rotweinsorten beginnen nun langsam sich zu verfärben. Damit einher geht das weicher werden der zuvor harten und unreifen Beeren. So langsam ist der Herbst nicht mehr weit ....

Nach einiger Wartezeit ist es nun soweit und die Trauben haben ihr gewünschtes Mostgewicht erreicht. Dieses beschreibt die Dichte des Mostes, welche auf den späteren Alkoholgehalt schließen lässt.

Nachdem der Vollernter durch die Reihen gefahren ist und die Reifen Beeren von der Rispe geschlagen hat, kippt der Vollernter seinen Sammelbehälter in den Maischewagen. Diesen Vorgang können Sie auf dem Bild sehen.

Zuhause angekommen wird die Maische (geerntete Trauben/Beeren) in die  Kelter gepumpt wo der Saft aus den Beeren ausgepresst wird. Hier im Bild sehen Sie  unsere Kelter, auf der gerade eine Rotweinsorte gekeltert wird. Eine große Rolle, welche auf der einen Hälfte Löcher besitzt, damit der Saft in die Auffangwanne darunter laufen kann und auf der anderen Hälfte verschlossen. Im inneren des verschlossenen Teils befindet sich ein ''Tuch'' welches per Druckluft aufgeblasen wird und so Druck auf die Beeren ausübt (bis zu 2 bar), damit sämtlicher Saft daraus gewonnen werden kann.

Auf der linke Hälfte des Bildes sehen Sie zum einen unseren Tresterwagen, mit dem wir die ausgepressten Traubenbeeren in die Weinberge fahren. Auf der rechte Hälfte des Bildes sehen Sie eine Nahaufnahme des Tresters (=ausgepresste Beeren). Einige Beeren werden nicht vollkommen ausgepresst. Diese werden dann zum Erzeugen unseres Tresterbrandes genutzt.

Wir hoffen, dass wir Ihnen die Entwicklung des Gescheins zur Traube bis hin zum Trester ausführlich und verständlich vermitteln konnten. Sollten Sie noch Fragen dazu haben, können Sie sich sehr gerne bei uns melden!